Was ist therapeutisches Puppenspiel?

Therapeutisches Puppenspiel ist eine Methode, die es dem Kind ermöglicht, Ängste bzw. Probleme zu bearbeiten/verarbeiten.

Oftmals fällt es Kindern schwer, ihre Gefühle zu verbalisieren. An dieser Stelle setzt das therapeutische Puppenspiel an.

Über das Spiel mit den Puppen findet das Kind einen Zugang zu seiner inneren Gefühlswelt. Unbewusst fließen diese Gefühle in das Puppenspiel ein. Die Puppe wird zum Stellvertreter bzw. Sprachrohr des Kindes. Dadurch kommt das Kind in die Lage, immer neue Handlungen auszuprobieren, einzuüben, im Spiel Trost zu finden sowie eigene Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, sodass es seinen persönlichen Lösungsweg findet.

Das Vorlesen und Spielen von Märchen, welche die jeweilige Thematik des Kindes symbolisieren, unterstützen das Kind bei dem Prozess der Lösungsfindung.

Wünschenswert ist auch die Herstellung einer eigenen Puppe.

Beratende Gespräche mit den Eltern und die positive Unterstützung der Bezugspersonen des Kindes sind wichtige Bestandteile dieser Arbeit.

puppenspiel

Wo findet das therapeutische Puppenspiel seine Anwendung?

Das therapeutische Puppenspiel ist vielseitig anwendbar:

  • zur Entwicklungsförderung
  • zur Stärkung des Selbstwertgefühls
  • zur Stärkung des Selbstvertrauens
  • bei Verhaltensauffälligkeiten
  • Belastungen, wie z.B. Trennung der Eltern
  • familiären Problemen
  • Ängsten und Traumata
  • Schlafstörungen
  • psychosomatischen Belastungen

Von mir persönlich wird das therapeutische Puppenspiel als Instrument der Entwicklungsförderung, zur Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens eingesetzt. In diesem Sinn ist es weder gleichzusetzen mit einer Therapie, noch ersetzt es eine Psychotherapie.

Für welche Altersgruppe eignet sich das therapeutische Puppensiel?

Grundsätzlich können Kinder ab 4 Jahren mit dem therapeutischen Puppenspiel beginnen. Vorraussetzung ist die Beherrschung des Rollenspiels. Nach oben sind keinerlei Grenzen gesetzt. Aufgrund der Vielseitigkeit des therapeutischen Puppenspiels finden selbst Jugendliche rasch einen Zugang dazu.

Räumlichkeiten

In meinen Räumlichkeiten findet Ihr Kind ein ruhiges Ambiente, das schnell Vertrauen schafft. Die Vielzahl der Handpuppen, die menschlichen bzw. tierischen Ursprungs sind und die Auswahl an Requisiten, regen die Phantasie des Kindes an und entfachen in ihm den Wunsch, zu spielen. Durch diesen Wunsch "zu spielen" ist sozusagen bereits die erste Hürde überwunden und ein solider Grundstein für die weitere Arbeit mit dem Kind gelegt.

Über mich

Christa Wagner
geb. 1964
Mutter von 3 Kindern

  • Wirtschaftsschule mit Mittlerem Bildungsabschluss
  • Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau
  • verschiedene kaufmännische Tätigkeiten
  • Ausbildung zur Puppenspielerin
  • 2jährige Weiterbildung zur "therapeutischen Puppenspielerin" mit Abschluss, Frankfurter Institut für Gestaltung und Kommunikation, Frankfurt/Main
  • 1jährige Weiterbildung zur "Psychologischen Beraterin" mit Abschluss, Marlene Luckenbill(Fachtherapeutin für Psychotherapie HPG), Saarbrücken/Dudweiler
  • Betreuerin an verschiedenen freiwilligen Ganztagsschulen in Homburg/Saar
  • seit 2008 eigene Praxis für therapeutisches Puppenspiel

Anmeldung

Ich würde mich freuen, Ihnen individuell im Rahmen eines Telefonates oder einer kurzen Mail, weiterhelfen zu dürfen.
Die erste Beratung in meinen Räumen ist für Sie kostenlos.

Puppen & Spiel Werkstatt
Christa Wagner
Therapeutische Puppenspielerin

Tel: 0 67 54 / 94 69 54 2
mail: info@therapeutisches-puppenspiel.de

Literaturempfehlungen

K.Wüthrich & G.Gauda: Botschaften der Kinderseele
Kösel Verlag, München, 1990

G.Gauda: Therapie und Praxis des therapeutischen Puppenspiels
Verlag modernes lernen, Dortmund, 2001